Als eine scheinbar endlos lange Liste zählt Matt Mullican diverse Stationen der Biografie einer fiktiven Frau auf, von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Mithilfe dieser erzählten Figur, die eindeutig keinen autofiktionalen Ursprung hat und sich stark von der Künstlerperson unterscheidet, untersucht er die visuelle und konstruierte Umgebung, versucht sie aufzunehmen und zu dokumentieren. Seit 1973 liest und performt Mullican den Text regelmäßig, wodurch die fiktive Biografie durch die Zeit verschiedene Aktivierungen wie auch Rezeptionen und Kontexte erfährt, ihre fiktionale Realität immer wieder neu verhandelt wird.
Matt Mullican ist bildender Künstler und wegweisender Vertreter der Pictures Generation, die den Einfluss von Massenmedien und ihren Bildern und Ordnungssystemen in der alltäglichen Wahrnehmung seit den 1970er Jahren untersuchen. Von 2008 bis zu seinem Ruhestand 2018 lehrte er Zeitbezogene Medien an der HFBK Hamburg.Als eine scheinbar endlos lange Liste zählt Matt Mullican diverse Stationen der Biografie einer fiktiven Frau auf, von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Mithilfe dieser erzählten Figur, die eindeutig keinen autofiktionalen Ursprung hat und sich stark von der Künstlerperson unterscheidet, untersucht er die visuelle und konstruierte Umgebung, versucht sie aufzunehmen und zu dokumentieren. Seit 1973 liest und performt Mullican den Text regelmäßig, wodurch die fiktive Biografie durch die Zeit verschiedene Aktivierungen wie auch Rezeptionen und Kontexte erfährt, ihre fiktionale Realität immer wieder neu verhandelt wird.